Lama Edition

2011 starteten wir unser Projekt mit der Lama Edition Mützen. Als wir am Tag des Scherens am morgen beim Hof der Famile Meier ankamen war Markus Ackermann schon fleissig am Lamas scheren. Nach einer kurzen Instuktion machten auch wir uns an die Arbeit. Damit der Scherer nicht auf den Lamahaaren ausrutschte, war es unsere Aufgabe die Haare mit dem Rechen einzusammeln. Vorweg trennten wir die Lamahaare. Die weichsten und genügend langen Fellknäuel kamen in einen Sack. Ausserdem haben wir die Haare farblich sortiert, damit wir später die Möglichkeit haben unterschiedliche Muster zu häkeln. Damit die Wolle schon beim scheren möglichst gereinigt war, hat Albert Meier im Vorfeld die Lamas mit dem Laubbläser entstaubt. Dies sah einerseits witzig aus und für die Lamas schien dies eine wohltunende Tat zu sein.

Kurz vor Mittag kam Katrin Morf von der Zeitung „Zürcher Unterländer“ vorbei und wollte alles über unser Projekt wissen. Danach folgte ein Foto-Shooting mit dem Lama Wicky, welches sich als sehr fotogen erwies. Den Artikel lesen Sie hier.

Evi Spycher, welche für uns die Haare wäscht, kadiert und spinnt, kam ebenfalls vorbei. Sie brachte zur Anschauung ein Spinnrad und einen Webstuhl mit.

Am Mittag hat uns Greth Meier ein leckeres Menue gezaubert. Gestärkt ging es dann in die zweite Runde. Mit der Zeit wurden unsere Berührungsängste immer kleiner. Zuerst haben wir mit möglichst viel Abstand die Haare mit dem Rechen hervorgeholt, später kuschelten wir beinahe mit ihnen. Es war faszinierend mit anzusehen, wie das Lama seine Haare verlor. Aus einem flauschigen, wurde ein dünnes Lama mit witziger Frisur.

Aus der Lamawolle werden wir Mützen häkeln und den Erlös spenden

Und nun zur Frage die euch schon lange auf der Zunge brennt: Spuckt ein Lama wirklich? Oh ja. Wir haben einige Male ein Lama spucken sehn. Aber niemand hat davon etwas abbekommen.